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Wie fahren Sie Ihren Online- Shop garantiert in die Pleite?

Zweifellos ist das Betreiben eines Online- Shops für viele Personen beinahe zu ihrem einzigen Lebensinhalt geworden, winkt doch mit solch einer Plattform der ökonomische Erfolg und damit Geld, Geld, Geld!

Bei nicht wenigen Betreibern jedoch ist das Adjektiv „kontraproduktiv“ besonders passend, denn bei vielen Websites wimmelt es nur so von grammatikalischen und orthographischen Fehlern. Abgesehen davon, dass die Anrede des Lesers munter zwischen „Du“ und „Sie“ hin und herpendelt, der Gebrauch „s“ oder „ss“ kaum je glückt, feiert Keyword- Stuffing fröhliche Urständ! Jedoch pfeifen es die schon sprichwörtlichen Spatzen von den Dächern, dass die Suchmaschinen, allen voran Google, immer neue Algorithmen entwickeln, die die Häufung solcher Schlüsselwörter gnadenlos aufdecken.

Auch ist zu fragen, warum sich überhaupt manch einer einen Shop zulegt. Denn bei nicht wenigen ist für den Besucher nicht ersichtlich, dass er auch verkaufen möchte. Geradezu benutzer- feindliche Bedienelemente, zum Beispiel in Gestalt völlig untauglicher Suchfunktionen oder/und Texte, bei denen sich dem Fachmann die Haare genauso sträuben wie die der Fachfrau, sind anscheinend gern genutzte Komponenten, die jedem Online- Shop genau das garantieren, was der Betreiber sicherlich gerade nicht bezweckt: nämlich die Pleite.

Wenn Sie also gerne den Bankrott Ihres Internet- Unternehmens herbeiführen möchten, sollten Sie folgende Dinge beachten:

Bauen Sie die Webseiten User- unfreundlich auf. Achten Sie auf eine Erstellung des Textes, die das gewünschte Keyword unerträglich häufig erwähnt, so dass der Leser auf keinen Fall einen Mehrwert aus dem Gelesenen ziehen kann. Beschränken Sie sich bei der Ausarbeitung etwaiger Produkt- und Kategorie- Beschreibungen auf ein wirklich puristisches Mass. Schreiben Sie also bloß nicht viel, und achten Sie dabei auch nicht auf die deutsche Grammatik. Viele Schreibfehler sind ebenfalls sehr nützlich, um den Besucher so schnell wie möglich wieder von Ihrer Seite zu verjagen. Geben Sie darüber hinaus bitte ebenso kein Geld für Texter aus, denn schließlich heißt es ja „Selbst ist der Mann“, was in gleichem Maße natürlich auch für Damen gilt. Professionelle Texter kosten nämlich nur Ihr gutes Geld, und obendrein wissen Sie ja auch gar nicht, ob Ihnen der von einem solchen Schreiberling angefertigte Artikel überhaupt gefällt!  Am besten ist es, wenn Sie einfach Ihre Produkte wortlos zur Schau stellen- Irgendein Dummer wird sie schon kaufen!

Sagt auch der Volksmund „Übertreibung veranschaulicht“, so ist es doch wirklich erschreckend, wie häufig oftmals Anspruch und Wirklichkeit auseinanderklaffen. Es gibt Unternehmer im World Wide Web, die sich nichts sehnlicher wünschen, als einen gut funktionierenden Shop. Doch sind anscheinend nur Wenige bereit, auch etwas zur Geschäftsförderung beizutragen. Denn im Netz ist es wie im „normalen“ Leben: Schmutzige Schaufenster, lieblos drappierte Waren, eine muffelige, wortkarge und unprofessionelle Bedienung hat noch kein Unternehmen groß gemacht. Zwar hat es sich mittlerweile herum gesprochen, dass der Web- Auftritt die Visitenkarte eines Betriebes ist, aber, so scheint es, nur ein kleiner Teil der Betreiber hält sich an die damit verbundenen Gesetze.

Mit der so wichtigen Menge hochqualifizierter Texte verhällt es sich nicht anders: Lieber kein Geld, oder wenn überhaupt, dann nur das Nötigste ausgeben, um eine Texterin oder einen Texter zu bezahlen! Dass aber gerade gut recherchierte, informative und hervorragend verfasste Texte das „Salz in der Suppe“ eines jeden Internet- Shops sind, wird dabei häufig übersehen. Unter dem Stichwort „Unique content“ finden Sie unzählige Blog- Beiträge und Beschreibungen im Netz, die auf die immer größer werdende Notwendigkeit solcher Artikel hinweisen. In diesen Texten erhält nämlich der Leser den schon zur Zauberformel erhobenen „Mehrwert“.

Wenn Sie also auf das Gedeihen Ihres Internetshops Wert legen, dann ist Sparen erst einmal überhaupt nicht angesagt. Wenn Sie nicht absolut Internet- affin sind, dann beauftragen Sie eine professionelle Werbeagentur, die sich um die On- Page Optimierung genauso kümmert wie um den SEO gerechten Auftritt Ihres Unternehmens. Und halten Sie Ausschau nach einer wirklich exzellenten und routinierten Texterin oder einem Texter. „Hätscheln“ Sie ihr oder sein Talent. Denn Sie werden sehen: Es lohnt sich!

 

 

 

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Die Notwendigkeit der geschäftlichen Kommunikation

Als freiberufliche Texterin erlebe ich immer wieder, dass es zu Mißverständnissen zwischen Auftraggebern und mir kommt. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern kostet Zeit und Nerven. Dabei ist es doch so einfach, diese zu vermeiden, denn wie so oft heißt auch hier das Zauberwort „Kommunikation“.

Die Schwierigkeit beginnt schon beim Briefing, wissen doch vor allem Privatleute, anders als Presseabteilungen großer Unternehmen, meist selber nicht so genau, was sie denn nun eigentlich möchten. Da sollen Texte für e-books erstellt, Produktbeschreibungen verfasst oder Kategoriebeschreibungen zu Papier gebracht werden, ohne dass genaue Angaben erfolgen, so zum Beispiel, ob der Leser direkt oder gar nicht angesprochen werden soll. Mag dies auch der einen oder anderen Leserin oder verschiedenen Lesern wie eine Lappalie vorkommen, so ist doch diese Spezifikation von besonderer Bedeutung. Schaut man sich nämlich einmal diverse Seiten im World Wide Web an, so reiben sich geübte Profis häufig die Augen: Munter geht das „Sie“ mit dem „Du“ eine „partnerschaftliche Verbindung“ ein, denn die Anrede weiß nicht so genau, wofür sie sich denn nun entscheiden soll.

Oft bleiben nachfragende E-mails unbeantwort, jedoch folgt nicht selten der Revisionswunsch auf dem Fuße. Wie einfach wäre es, eine Verbesserung zu vermeiden, wenn die Wünsche einiger Auftraggeber offen und klar in Vorhinein geäußert würden!

Ein weiterer Knackpunkt liegt häufig in der Bezahlung direkter Aufträge. Anstatt schon zu Beginn der Geschäftsbeziehung eindeutig zu schreiben: „Sie bekommen den Auftrag nur, wenn ich Ihnen nicht mehr als 5 Cent zahlen muss!“ wird, leider muss ich schreiben „typisch deutsch“, oft um die „heiße Order“ herumgeredet. „Welche Preisvorstellungen haben Sie“?, „Mein Budget ist nicht so groß“ oder „wirtschaftliche Erwägungen lassen mir keinen großen finanziellen Spielraum“! heißt es nicht selten und ist dabei nur die hochtrabende Umschreibung für“ Ich habe kein Geld“. Aber wenn dem so ist, kann ich, als Auftraggeber, eben auch keinen Artikle oder was auch immer verfassen lassen, sondern muss dies selbst tun.

Un was, in aller Welt, soll ich mit solchen Aussagen denn anfangen? Natürlich möchte ich die Order gerne bearbeiten, wenn auch nicht für 2 Cent. Eine klare und ehrliche Kommunikation auf beiden Seiten wirkt indess Wunder. Denn wenn ich sage, dass ich unter 10 Cent keinen Artikel verfasse, dann kann- nach guter Sitte orientalischen Handelns- der Kunde immer noch einwenden, dass 5 Cent sein letztes Angebot seien. In aller Ruhe überlege ich mir danach, ob ich den Auftrag annehme oder eher nicht. Aber sicherlich verrate ich Ihnen kein Geheimnis, wenn ich mitteile, dass ich häufig dennoch einen solchen Text schreibe, denn wer weiß, ob es nicht zu einer dauerhaften, harmonischen Zusammenarbeit kommt?! Immerhin ist ja bekanntlich „ein Spatz in der Hand besser als die Taube auf dem Dach“!

Ehrlichkeit und Offenheit auf beiden Seiten, die zeitnahe Beantwortung alle Anfragen sowie ein zielführendes Briefing mit detaillierten Angaben: Und schon öffnet sich das Tor zum „Texter- Himmel“!!

 

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